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Die Klinik

Die LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine ist 2005 als Übergangsklinik mit 84 gesicherten Plätzen für psychisch kranke Straftäter auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Rheine eröffnet worden. Die gesamte Anlage wurde zuvor nach Therapie- und Sicherheitsstandards des Landes Nordrhein-Westfalen umgebaut ist nach außen hin durch einen festen äußeren Sicherheitsring – einen 5,50 Meter hohen Hochgitterzaun und einen Distanz-Streifen abgeriegelt.

In unserer Klinik werden überwiegend psychisch kranke Menschen mit der Diagnose einer schizophrenen Psychose, einer Intelligenzminderung und Persönlichkeitsstörung behandelt. Einige wenige Plätze sind für suchtkranke Straftäter vorgesehen.

Die Einrichtung wird in dieser Form ihren Betrieb bis zur Fertigstellung einer neuen forensischen Klinik in Hörstel-Dreierwalde fortführen.

Eingeschossige Backsteinbauten umgeben von einem 5,50 hohen Zaun mit Nato-Draht.

Die Therapiestationen

Die LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine verfügt über vier Stationsgebäude mit insgesamt sieben Stationen, auf denen jeweils zwölf Patienten leben. Sie sind in Einzel- und Doppelzimmern untergebracht und nutzen Küche, Speise- und Aufenthaltsräume sowie Waschräume gemeinsam.

Das Leben in der Gruppe ist Teil der Therapie. Denn durch gemeinsame Alltagsgestaltung lernen die Patienten, sich sozial zu integrieren, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte gewaltfrei zu bewältigen.

Auf den Stationen können sich die Patienten frei bewegen, da sie hier ständig unter der Betreuung des Pflegepersonals stehen.

Einen hellen Flur, von dem auf beiden Seiten blaue Türen abgehen.

Äußere Sicherheit

Die gesamte Anlage ist nach außen hin abgeriegelt durch einen festen äußeren Sicherheitsring – einen 5,50 Meter hohen Hochgitterzaun und einen Distanz-Streifen. Beides wird elektronisch und videotechnisch überwacht.

Die so genannte Pforte ist der einzige Zugang zur Klinik. Alle Personen, die die Klinik betreten oder verlassen, müssen diese Kontrollstelle passieren. Sie ist rund um die Uhr besetzt und fungiert beim Betreten oder Verlassen des Gebäudes als Sicherheitsschleuse. Durch eine Gitterschleuse abgesichert, befindet sich direkt daneben die Zufahrt für Lieferfahrzeuge und Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeuge.

Zum Schutz des Personals gibt es - wie in allen Maßregelvollzugskliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe - ein modernes elektronisches Kommunikations- und Notrufsystem.

Weitere Informationen zum Thema Sicherheit im LWL-Maßregelvollzug erhalten Sie hier

Die Klinik ist umgeben von einem 5,50 Meter hohen Hochgitterzaun und einem Distanz-Streifen. Beides wird videotechnisch überwacht.

Arbeiten im multiprofessionellen Team

In der LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine arbeiten viele Berufsgruppen interdisziplinär zusammen: Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Krankenpfleger, Heilerziehungspfleger, Ergo-, Sport- und Bewegungstherapeuten.

Jede den Patienten betreffende Entscheidung wird unter der Leitung eines Arztes oder Psychologen gemeinsam in einem multiprofessionellen Team getroffen. Denn nur durch einen intensiven Austausch ist es möglich, jeden Patienten nach seinen Bedürfnissen individuell zu betreuen und zu fördern.

Zwei Männer und eine Frau sitzen an einem Tisch mit Unterlagen und unterhalten sich. Im Hintergrund ist ein gesichertes Fenster zu sehen.